Magiebegabte Menschen
Allgemeines
Einige Menschen besitzen scheinbar besondere Fähigkeiten, die sie von normalen Menschen unterscheiden – bisher wurden diese Menschen magiebegabt genannt. Es ist auch heute noch nicht ganz gesichert, woher sie diese Andersartigkeit haben, jedoch ist es eindeutig, dass es nicht viel mit Magie im herkömmlichen Sinne zu tun hat. Bei diesen Menschen ist der Thalamus des Zwischenhirnes vergrößert und weist erhöhte elektrische Aktivität auf, die im Alter zunehmen kann.
Ihre Fähigkeiten basieren somit auf dem Prinzip des Elektromagnetismus, den sie scheinbar auch bis zu einem gewissen Grad beeinflussen können. Deswegen empfinden diese Menschen Strom nicht als unangenehm bis zu einem gewissen Grad, sondern fühlen sich sogar angezogen davon. Elektrische Zäune oder kleine elektrische Schläge fühlen sich wie ein angenehmes Prickeln für sie an. Sie müssen vorsichtig bei sensiblen elektronischen Geräten sein und sollten sich keiner MRT unterziehen.
Die meisten Magier wissen nicht, dass sie welche sind, da die meisten ihre Fähigkeiten im Kindheitsalter verlieren oder sie sie nie aktiv entdecken. Aufgrund ihrer elektrischen Vorlieben kommt es häufig vor, dass magisch begabte Kinder in etwa in Steckdosen greifen und dabei einen Herzstillstand erleiden, der zwar von ihren Fähigkeiten korrigiert wird und sie damit überleben, danach allerdings nur mehr normale Kinder sind.
Nur wenige Magier erreichen das Erwachsenenalter, und noch weniger realisieren, was sie wirklich können. Die wenigen halten ihre Fähigkeiten auch geheim, sodass Magier bis heute nicht bekannt sind. Viele berühmte Physiker, die die Elektrizität erforscht haben, waren Magier, in etwa Nicola Tesla.
Aufgrund ihrer anderen physikalischen Eigenschaften, sind magisch begabte Menschen in der Lage dazu, einen Cub'ani in sich aufzunehmen. Es gab in der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts eine Sekte, die sich den Cub'ani unterwarf, weil sie ewiges Leben erlangen wollten. Dabei opferten sie ihr eigenes Bewusstsein, um ihren Körper und ihre Gene somit – wie sie dachten - unsterblich zu machen. Diese Sekte ist mittlerweile zerschlagen, nachdem ihr Anführer Xo'tac verschwunden ist, jedoch soll es noch immer irgendwo Cub'ani auf der Erde geben, die Menschen um sich scharen, denen sie das ewige Leben versprechen. Angeblich ist damals in Europa ein Cub'ani entkommen und hat durch Bewusstseinsspaltung magisch begabte Menschen »unsterblich« gemacht. Deren Aufenthaltsort ist unbekannt.
Fähigkeiten
Passiv können magiebegabte Menschen den Tod unter bestimmten Umständen einmal überleben, bevor sie tatsächlich sterben. Bei Herzstillstand wird ihr Herz durch die elektrische Energie, die durch sie fließt, wieder zum Schlagen angeregt, dabei erlischt diese Fähigkeit allerdings und sie werden zu normalen Menschen. Selten können Reste davon übrig bleiben oder wieder aufgefrischt werden, die genauen Umstände sind noch nicht erforscht.
Aktiv gibt es unterschiedliche Ausprägungen, deren Stärke abhängig von der Stärke und der Übung des Anwenders abhängt. Die Fähigkeiten von Magiern können trainiert werden und durch Zufuhr von Strom verstärkt. Das funktioniert wie EMS-Training zum Muskelaufbau.
Möglich ist alles im Bereich der elektromagnetischen Wirkung. Vor allem magnetische Schilde, die vor Elektrizität schützen können, sind relativ einfach zu erlernen und werden von den meisten dazu benutzt, sich vor der alltäglichen Strahlung zu schützen. Allerdings müssen diese Felder bewusst angewandt werden und kosten daher viel Konzentration, um aufrecht erhalten zu werden.
Einige wenige können sich auch fast unsichtbar machen, indem sie die Ionisation ihrer Moleküle so verändern, dass sie lichtdurchlässig werden.
Andere aktive Fähigkeiten beinhalten kleinere Stromstöße, mit denen sie Menschen ähnlich eines Defibrilators wiederbeleben könnten oder auch bewusstlos machen. Diese Fähigkeiten erfordern aber ein hohes Feingefühl und viel Übung und können nur von den besten Magiern erlernt werden.
Sie können mit einem Funken auch Feuer entfachen oder elektrische Geräte außer Betrieb setzen. Die Menge an Elektrizität, die sie erzeugen können, ist jedoch sehr gering und kann nicht für tatsächliche Blitze oder größere Stromschläge genutzt werden. Für Stromschläge ist direkter Kontakt nötig, da die Fähigkeiten keine große Reichweite haben.
Ihr Gehirn ist zudem sensibler für elektromagnetische Wellen, was bei vielen im Zeitalter der Technik zu Migräne-Anfällen führt, da sie die elektromagnetischen Felder um sich herum, die von den meisten elektrischen Geräten abgegeben werden, ständig spüren.
Einige besonders starke Magiebegabte können daher auch Gedankenwellen von anderen Menschen aufschnappen. Es ist jedoch nicht bekannt, inwiefern diese Fähigkeit genutzt werden kann, um tatsächlich gezielt Gedanken lesen zu können, da nicht immer klar herausgelesen werden kann, wessen Gedanken es sind und ob es nicht nur eigene sind. Durch viel Übung kann das allerdings etwas verbessert werden.
Mithilfe der elektrischen Felder können einige auch geringe Mengen an Wasser verformen und bewegen – sie können Blasen aus Wasser zum Schweben bringen oder das Wasser aus der Leitung verformen.